Die Beobachtergruppe ist eine an das Deutsche Museum angegliederte Vereinigung von Ehrenamtlichen, die das Deutsche Museum im Bereich Astronomie unterstützen.
Wegen Bauarbeiten finden derzeit keine öffentlichen Beobachtungsabende in der Oststernwarte statt. Die Beobachtergruppe bietet aber Vorträge und Planetenweg-Führungen an und ist gerade mit dem Bau eines mobilen Teleskops beschäftigt, um baldmöglichst wieder Beobachtungsabende durchzuführen.

Sie sind fasziniert von der Astronomie, suchen Kontakt zu Gleichgesinnten und könnten sich vielleicht vorstellen, die Beobachtergruppe zu unterstützen? Melden Sie sich gerne bei uns!

Das Motto des diesjährigen Astronomietags lautet:
"Der Mond mit Goldenem Henkel – Abendstern Venus – Riesenplanet Jupiter"
Wir bieten dazu Vorträge, Führungen in der Raumfahrt, in der Bibliothek und in der Fotoausstellung "Nächtliche Welten" an.
Darüber hinaus gibt es auf der Raumfahrtterrasse bei gutem Wetter Sonnenbeobachtung mit speziellen Teleskopen und Kurzvorträge rund um die Himmelsbeobachtung.
Detaillierte Infos und das Programm findet Ihr hier: Astronomietag am 28.03.2026
In unserem Newsletter informieren wir ca. 1mal monatlich über unsere geplanten Veranstaltungen, sonstiges rund um die Beobachtergruppe und das Deutsche Museum sowie besondere Himmelsereignisse.
Anmeldung einfach per E-Mail unter: newsletter@beobachtergruppe.de
Verlängert bis zum 31. Mai 2026!
Fotoausstellung "Nächtliche Welten" – Sonderausstellung mit Astrofotos von den Mitgliedern der Beobachtergruppe Sternwarte Deutsches Museum

Die großen Monde des Eisriesen Uranus, aufgenommen in 4 aufeinanderfolgenden Nächten Anfang März 2026. Der Vergleich der Bilder zeigt deutlich die Bahnbewegung der Monde. Der innerste Mond Ariel benötigt 2.5 Tage, Umbriel schon 4.1 Tage, Titania 8.7 Tage und der äußerste Mond Oberon schließlich 13.5 Tage für einen Umlauf um den Eisriesen. Aus der Vermessung der Größe der Umlaufbahn der Monde und der Bestimmung ihrer Umlaufzeit um Uranus kann die Masse des Planeten bestimmt werden. Diese Messung ergibt, dass der Eisriese ca. 14.5-mal so massereich ist wie unsere Erde. Uranus selbst erscheint in den Aufnahmen nur als kleines Scheibchen mit einem Winkeldurchmesser von nur ca. 3.6 Bogensekunden. Mit dem bekannten Abstand des Planeten zum Beobachtungszeitpunkt kann daraus noch der Durchmesser des Eisriesen bestimmt werden. Die Messung ergibt ca. 50500 km. Aus Masse und Durchmesser des Planeten folgt schließlich seine mittlere Dichte, die ca. 1.3 g/cm³ beträgt, was nur 23% der Dichte unseres Planeten entspricht. Aus Masse und Radius folgt auch die innere Struktur des Planeten, der deshalb auch als Eisriese bezeichnet wird.
Fotos: Dr. Markus Mugrauer

Der Gasriese Jupiter, aufgenommen Anfang März 2026.
Fotos: Dr. Markus Mugrauer

Am Abendhimmel fällt im Sternbild Stier bereits mit bloßem Auge eine kleine Sternengruppe auf, der Offene Sternhaufen der Plejaden (M45). Sie bieten bereits im Fernglas einen reizvollen Anblick, die blauen Reflexionsnebel werden erst auf Fotos sichtbar.
Teleskop: 76/342mm-Apo / Kamera: ZWO ASI 183MM/294MC
Foto: Markus Dähne
