Beobachtergruppe Sternwarte Deutsches Museum

Die Beobachtergruppe ist eine an das Deutsche Museum angegliederte Vereinigung von Ehrenamtlichen, die das Deutsche Museum im Bereich Astronomie unterstützen.

Wegen Bauarbeiten finden derzeit keine öffentlichen Beobachtungsabende in der Oststernwarte statt. Die Beobachtergruppe bietet aber Vorträge und Planetenweg-Führungen an und ist gerade mit dem Bau eines mobilen Teleskops beschäftigt, um baldmöglichst wieder Beobachtungsabende durchzuführen.

Titelbild

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In unserem Newsletter informieren wir ca. 1mal monatlich über unsere geplanten Veranstaltungen, sonstiges rund um die Beobachtergruppe und das Deutsche Museum sowie besondere Himmelsereignisse.

Anmeldung einfach per E-Mail unter: newsletter@beobachtergruppe.de

Aktuelle Sonderveranstaltungen

Verlängert bis zum 31. Mai 2026!
Fotoausstellung "Nächtliche Welten" – Sonderausstellung mit Astrofotos von den Mitgliedern der Beobachtergruppe Sternwarte Deutsches Museum

Dynamischer Jupiter am Abendhimmel beobachtbar
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Links: Der Gasriese Jupiter rotiert in nur 10 Stunden einmal um seine Achse. Die schnelle Rotation des Planeten führt auch zu einer starken Abplattung des Gasriesen. Der polare Durchmesser des Jupiters beträgt ca. 134000 km und ist damit deutlich kleiner als sein Äquatorialdurchmesser von etwa 143000 km. Die schnelle Rotation des Jupiters lässt sich leicht erkennen, wenn man den Planeten durch ein Teleskop betrachtet. Am östlichen Rand des Planeten tauchen ständig neue Details der Jupiteratmosphäre auf, während andere am westlichen Rand verschwinden. Die hier gezeigte Bildsequenz zeigt die vollständige Rotation des Gasriesen.

Rechts: Die Atmosphäre des Gasriesen Jupiter ist nicht statisch, sondern ändert sich ständig. Die hier gezeigte Bilderserie veranschaulicht die Veränderungen in der Jupiteratmosphäre in der Region um den Großen Roten Fleck (ZM2 = 90°) über einen Zeitraum von 10 Tagen.

Fotos: Dr. Markus Mugrauer

Ganymed - der größte Mond im Sonnensystem
ganymed

Die Bildsequenz zeigt das Auftauchen des Mondes Ganymed hinter Jupiter sowie das Eintreten des Mondes in den Schatten des Gasriesen kurze Zeit später. Kurz bevor Ganymed vollständig im Schatten des Jupiters verschwindet, ist der teilweise verfinsterte Mond noch als sichelförmiges Objekt zu erkennen.

Fotos: Dr. Markus Mugrauer

Der Kugelsternhaufen Messier 13
Messier 13

Der hellste Kugelsternhaufen des nördlichen Sternhimmels, Messier 13, im Sternbild Herkules. Dieser Sternhaufen wurde 1714 von Edmond Halley entdeckt und schließlich 1764 von Charles Messier in seinen berühmten Katalog von Deep-Sky-Objekten aufgenommen. Messier 13 steht ca. 25000 LJ von der Erde entfernt, misst in etwa 150 LJ im Durchmesser und enthält weit mehr als 100000 Sterne. Kugelsternhaufen wie Messier 13 befinden sich im Halo der Milchstraße und umkreisen diese auf weiten, oft recht elliptischen Umlaufbahnen. Anders als offene Sternhaufen sind Kugelsternhaufen uralt, fast so alt wie die Milchstraße selbst, also mehr als 10 Milliarden Jahre. Das erklärt auch, warum sie nur massearme und zudem sehr metallarme Sterne (weniger als 10 % der Metallizität der Sonne) enthalten. Sie sind ein Relikt aus der Entstehungsphase der Galaxien. In der Kosmologie spielen Kugelhaufen als Standardkerzen eine wichtige Rolle, da man mit ihnen die Abstände von Galaxien bestimmen kann. Am 16. November 1974 wurde mit dem Arecibo-Teleskop in Puerto Rico, dem damals größten Radioteleskop der Welt, eine Radiobotschaft an mögliche Außerirdische in Richtung dieses Kugelsternhaufens gesendet.

Foto: Dr. Markus Mugrauer

Der Virgo-Galaxienhaufen
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Am Frühlingshimmel lassen sich mit Teleskopen eine Vielzahl an Galaxien beobachten. Eines der Glanzstücke ist der Virgo-Galaxienhaufen im Sternbild Jungfrau: in etwa 50 Mio. Lichtjahren Entfernung sind über 1300 Galaxien versammelt; nur die hellsten davon sind mit Amateurfernrohren sichtbar.

Teleskop: 121/677mm-Apo / Kamera: ZWO ASI 294MC

Foto: Markus Dähne

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