Die Beobachtergruppe ist eine an das Deutsche Museum angegliederte Vereinigung von Ehrenamtlichen, die das Deutsche Museum im Bereich Astronomie unterstützen.
Wegen Bauarbeiten finden derzeit keine öffentlichen Beobachtungsabende in der Oststernwarte statt. Die Beobachtergruppe bietet aber Vorträge und Planetenweg-Führungen an und ist gerade mit dem Bau eines mobilen Teleskops beschäftigt, um baldmöglichst wieder Beobachtungsabende durchzuführen.

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In unserem Newsletter informieren wir ca. 1mal monatlich über unsere geplanten Veranstaltungen, sonstiges rund um die Beobachtergruppe und das Deutsche Museum sowie besondere Himmelsereignisse.
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Verlängert bis zum 31. Mai 2026!
Fotoausstellung "Nächtliche Welten" – Sonderausstellung mit Astrofotos von den Mitgliedern der Beobachtergruppe Sternwarte Deutsches Museum

Momentan erreicht der Komet C/2025 R3 seinen Höhepunkt: morgens tief über dem Osthorizont ist der Komet schon im Fernglas zu sehen, allerdings nur als kleiner Fleck; seine Helligkeit liegt bei etwa +4.5mag. Der Schweif wird erst auf lang belichteten Fotografien sichtbar.
Objektiv: 200mm-Tele / Kamera: Canon EOS 6Da
Foto: Markus Dähne

Detailansicht von Komet C/2025 R3. Die komplexe Morphologie des mehr als 10 Mio. km langen Plasmaschweifs des Kometen, die durch die Wechselwirkung mit dem Sonnenwind entsteht, ist in der Aufnahme deutlich zu erkennen. Der Schweif weist bis auf nur wenige Grad fast exakt von der Sonne weg. Die bläuliche Farbe des Schweifs stammt von der Emission des CO+ Ions. Die grünliche Farbe der Kometenkoma wird durch die Emission des C2-Moleküls erzeugt.
Foto: Dr. Markus Mugrauer

Am Frühlingshimmel lassen sich mit Teleskopen eine Vielzahl an Galaxien beobachten. Eines der Glanzstücke ist der Virgo-Galaxienhaufen im Sternbild Jungfrau: in etwa 50 Mio. Lichtjahren Entfernung sind über 1300 Galaxien versammelt; nur die hellsten davon sind mit Amateurfernrohren sichtbar.
Teleskop: 121/677mm-Apo / Kamera: ZWO ASI 294MC
Foto: Markus Dähne

Der offene Sternhaufen NGC 2244 im großen Rosettennebel im Sternbild Monoceros. Der Nebel befindet sich in einer Entfernung von etwa 5000 Lichtjahren von der Erde und hat einen Durchmesser von ca. 130 Lichtjahren. Die Masse des Nebels wird auf etwa 10000 Sonnenmassen geschätzt. Der Rosettennebel ist eine maximal 5 Millionen Jahre alte Sternentstehungsregion, in der sich bisher bereits mehr als 2000 junge Sterne gebildet haben, darunter auch die massereichen O-Sterne HD 46223 und HD 46150, die maßgeblich durch ihre intensive UV-Strahlung die Gasmassen ionisieren und zum Leuchten anregen und diese zudem aus dem inneren Bereich des Nebels herausblasen.
Foto: Dr. Markus Mugrauer
